Historische Daten

Die Geschichte unserer Fußbodenheizung

Schon die Römer wussten sie zu schätzen:

Die Fußbodenheizung ist keine Erfindung der Moderne. Bereits die Römer nutzten vor über 2000 Jahren dieses Prinzip, damals „Hypokaustum“ genannt. Diese Heizung führte die heißen Abgase eines Holzofens („Praefurnium“) in einen Hohlraum unter dem Fußboden: Auf dem Rohboden standen in regelmäßigen Abständen aus Ziegeln gemauerte kleine Pfeiler, die den Fußboden trugen. Der Rauch erwärmte den Fußboden sowie den darüberliegenden Raum und zog dann durch kaminartige Schächte aus Hohlziegeln durch die Wände ins Freie. Den Fußboden statteten die Römer meist mit prächtigen Mosaiken aus. Laut antiken Berichten war er oft so warm, dass er nur mit Holzschuhen zu begehen war. Mit dem Untergang des Römischen Reichs geriet diese Technik in Vergessenheit. In archäologisch freigelegten römischen Anlagen kann man solche Hypokausten aber noch heute besichtigen.

Erst im 20. Jahrhundert wurde die Fußbodenheizung wiederentdeckt. Seit den 1970er-Jahren setzte sie sich immer mehr durch – vor allem wegen ihrer Behaglichkeit und der architektonischen Freiheiten, die sie bei der Raumgestaltung eröffnet.